Genossenschaft – Wir über uns

GEWOBA – Hier lässt’s sich wohnen

In unserer Wohnungsbau-Genossenschaft stehen die Menschen an erster Stelle, nicht das Kapital, deshalb setzen wir uns seit unserer Grundsteinlegung in erster Linie für bezahlbares und gutes Wohnen in Wittenberge ein. Wirtschaftlichkeit und soziale Verantwortung sind eng miteinander verbunden. Unser Wohnungsbestand beläuft sich auf 157 Wohnungen. Das ermöglicht uns eine individuelle Betreuung mit kurzen Wegen. Durch unseren Vor-Ort-Service können Probleme während eines Besuches direkt, ohne große Umwege, auf Augenhöhe besprochen werden.

Unsere Wohnungen bieten wir komplett saniert zu 4,30 Euro pro Quadratmeter (Kaltmiete) an. Eine Kaution muss nicht gestellt werden. Stattdessen erheben wir einen Genossenschaftsbetrag. Dieser beinhaltet einen festen Pflichtanteil zur Begründung der Mitgliedschaft und weitere Geschäftsanteile, die sich nach der Größe der Wohnung richten. Genauere Angaben können Sie stets unserem jeweiligen Wohnungsangebot entnehmen. Der Beitritt zu unserer Genossenschaft ist Voraussetzung, um eine Wohnung zu mieten.

Leer stehende Wohnungen werden durch uns umfassend modernisiert und es werden ständig wertverbessernde Maßnahmen am Bestand durchgeführt. Auf Wunsch können neue Mieter individuelle Wandfarben vor dem Einzug mitbestimmen.

2012 wurde am Block III eine umfangreiche Schornstein- und Dachrinnensanierung durchgeführt. Auch in Zukunft planen wir die Modernisierungsmaßnahmen an unseren Objekten auszuweiten. Die Sanierung der Hausflure und die damit verbundene Erneuerung der Wohnungseingangstüren gehören unter anderem dazu.

Historie der Genossenschaft

Die GEWOBA Wittenberge e.G. ist die älteste und zugleich kleinste Wohnungsbaugenossenschaft der Stadt Wittenberge.  Im Februar 1928 erfolgte die Gründung mit dem Gedanken Bürger aus Wittenberge mit angemessenem Wohnraum zu versorgen. Dieser sollte in erster Linie bezahlbar sein und ein unbeschwertes, friedliches und angenehmes Wohnen ermöglichen.

Im ersten Bauabschnitt wurden 23 Wohnungen an der damaligen Feldstraße – heute Puschkinstraße – fertiggestellt. Bereits 1929 fasste unser Vorstand den Beschluss zum zweiten Bauabschnitt mit 42 Wohnungseinheiten. Die Wohnungen dieser Bauabschnitte wurden bereits zentral beheizt und entsprachen dem damaligen Höchstkomfort. Die Fertigstellung endete 1937 mit der Maxim-Gorki-Straße 9 und einem Bestand von nunmehr 95 Wohnungen.

Nachwirkungen der Wirtschaftskrise erschwerten in den 30iger Jahren die Vergabe von 2-Zimmer-Wohnungen. In den turbulenten 40er Jahren trafen unsere Genossenschaft weitere erhebliche wirtschaftliche und personelle Einschnitte. Auf Befehl fand 1948 eine Enteignung statt, die im Jahr 1949 durch den Rat der Stadt wieder aufgehoben wurde.

Nach Umbildung und mehrjährigen Verhandlungen wurden 1959 durch unsere Genossenschaft 63 Wohnungen von der Märkischen Wohnungsbau GmbH Rathenow übernommen. Diese Wohnungen befinden sich im Block II, Lessingstraße und Block III, am Elmshorner Platz/Ecke August-Bebel-Straße und ließen den Gesamtwohnungsbestand von bisher 95 auf 158 ansteigen.